Display mit Patterngenerator versorgt durch Modellbauakku
Ja, in der Box waren mal Süßigkeiten von Ferrero drin ;-)
Noritake/Itron CU20045SCPB-W5J
So ein VFD funktioniert nach dem Bildröhrenprinzip. Alles befindet sich im Vakuum innerhalb einer Glaskonstruktion. Vorne, direkt unter dem Frontglas befinden sich die Kathoden, quer gespannte Drähte die mit Strom beheizt werden und dadurch per Glühemission Elektronen erzeugen. Die Pixel stellen die Anoden dar. Legt man an sie ein gegenüber den Kathoden positives Potential an, werden die Elektronen in Richtung der jeweiligen Anode beschleunigt. Die Anoden sind mit Phosphor beschichtet damit sie leuchten wenn sie von den Elektronen getroffen werden. Die Farbe wird von der Art des Phosphors bestimmt. In meinem Fall leuchtet er im typischen Videorecorder-blaugrün.
Das VFD wird von einem Atmel ATtiny2313 angesteuert. Dieser erzeugt alle paar Sekunden ein neues Bild und fängt wieder von vorne an sobald er alle durch hat. Wegen der begrenzten Ressourcen haben nur 4 in den Speicher gepasst, reicht ja auch.
Platine mit MCU, Spannungsregler, ISP Interface und Display:
Schaltplan Patterngenerator (Die Debug-LED kam erst später dazu)
Die Firmware ist in C geschrieben.
Zum compilieren braucht man AVR-GCC V4.0, das Archiv enthält
aber auch Binaries im Intel-HEX und Atmel-GENERIC Format.
Firmware V0.0 als TAR gzip komprimiert (33KiByte)